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Weniger Punkte beim Sieg

1860-Gerätturner feiern Erfolge in beiden Altersgruppen

„Der Wettkampf ist wieder sehr erfolgreich für uns ausgegangen“, frohlockte der Trainer von Bremen 1860, Thilo Jäger, nach dem Sieg am zweiten Wettkampftag in der Weserliga der männlichen Gerätturner. Bei den ersten Teams setzten sich die Schwachhauser mit 276,85 Punkten gegen den TV Grohn (269,80) sowie gegen die gastgebende TuSG Ritterhude (261,95) durch. „Trotz Verletzungen bei den Kleinen und bei den Großen haben wir in beiden Altersklassen souverän gewonnen“, freute sich Jäger. Es sei jedoch sehr hart gewertet geworden, sodass die Punktzahlen nicht so hoch gewesen seien. Bei den zweiten Formationen, die ihren eigenen Pokalsieger ermitteln, setzte sich Bremen 1860 II mit 251,70 Punkten gegen den TV Grohn II (227,45) und gegen die TuSG Ritterhude II (226,55) durch. „Meiner Meinung nach ist der qualitative Unterschied der Vereine in den Punktzahlen nicht ersichtlich“, erklärte Thilo Jäger. Unabhängig davon sei diesem jedoch wichtig, dass er einen enormen Fortschritt bei seinen Jungs erkannt habe.
Das erste Team von Bremen 1860 musste auf Miko Kluwe und Raimon Espitalier verzichten. Als bester 1860-Turner entpuppte sich mal wieder Joris Grunwald. Dieser stach mit seinen 98,40 Punkten aber auch die Aktiven der anderen Formationen aus. Teamintern verzeichnete Grunwald an allen sechs Geräten den Höchstwert. Herausragend waren dabei die jeweils 17,50 Punkte am Boden sowie am Barren. Aber auch mit seinen 16,30 Zählern an den Ringen und 16,05 Punkten am Reck war er seinen Teamkameraden weit voraus. Nur beim Sprung und am Pferd geriet der Abstand zu den Mannschaftskollegen nicht so groß. So verbuchte Nick Jäger mit 14,75 Punkten am Pferd auch nur 0,10 Zähler weniger als Joris Grunwald. Beim Sprung folgten Nick Jäger (15,95) und Nils Westphal (15,90) Joris Grunwald (16,20) ebenfalls relativ dicht.

Beim TV Grohn kehrte Pablo Broszio nach seiner Verletzungspause ins Team zurück. Dieser übertraf Joris Grunwald auch an den Ringen (16,50), am Barren (18,10) sowie am Reck (16,55). Weil Broszio aber noch nicht wieder ganz fit war, ließ er die Übungen am Boden sowie am Sprung aus. Ansonsten wäre dieser Grunwald auch in der Einzelwertung gefährlich geworden.  Bremen 1860 behauptete sich an der Hälfte der sechs Geräte. Am Barren mussten Tom Albert und Co. mit 47,90 Punkten dem TV Grohn um 0,15 Zähler den Vorrang geben. Auch an den Ringen hatten die Grohner mit 45,40 Punkten gegenüber den Stadt-Bremern (44,30) die Nase vorne. Am Reck besiegte der TV Grohn die Schwachhauser mit 45,85 Zählern um 0,50 Punkte.

Bei Bremen 1860 II stach Maximilian Bülow mit seinen 85,10 Punkten ein wenig heraus. Dieser überzeugte dabei vor allem am Pferd (13), an den Ringen (14,30) sowie am Sprung (15,25). Am Boden (15,40), am Barren (13,75) sowie am Reck (14,60) erreichte sein Teamkamerad Jonte Barke hingegen jeweils den Höchstwert bei den Hansestädtern. Mit insgesamt 85,55 Punkten stand Barke Maximilian Bülow auch in kaum etwas nach. Bremen 1860 II erzielte als Mannschaft an allen sechs Geräten den höchsten Wert.

Bremen 1860: Nils Westphal, Adrian Wörner, Tom Albert, Ole Westphal, Nick Jäger, Joris Grunwald; Bremen 1860 II: Oskar Hornidge, Freddie Beimesche, Keno Lohmann, Kian Nugent, Jonte Barke, Miko Kluwe, Lewin Rönner, Maximilian Bülow.

VON KARSTEN HOLLMANN
Stadtteilkurier
Ausgabe 30.01.2020, Seite 8

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