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Hearts zeigen sich in synchroner Perfektion

Bremen 1860 stellt drei Landesmeister im Cheerleading / Zwei davon sind für die Regionalmeisterschaften qualifiziert

Das ist die volle Ausbeute, mehr geht nicht! Mit drei Teams angetreten, drei Titel geholt. Bremen 1860 stellt drei Bremer Landesmeister im Cheerleading. Die „Tiny Hearts“ und die „Magic Hearts“ haben sich damit auch für die Regionalmeisterschaft des Landesverbands CCVD am 22. Februar in Wolfsburg qualifiziert. Dem Verband sind die 1860erinnen erst Mitte des Jahres beigetreten. Der Start in ihre erste Saison ist ihnen also geglückt. Im Level der „Junior Hearts“ gibt es keine Startgruppe im Regionalwettbewerb, weshalb eine Qualifikation der Jugendlichen für Wolfsburg unmöglich war.

„Perfection before Progression“ (zu Deutsch: Perfektion vor Fortschritt) lautet momentan im Cheerleading allgemein die Vorgabe – und genau das lieferten die 1860erinnen auch. Die „Tiny Hearts“, das ist der Cheerleading-Nachwuchs von Bremen 1860 ab fünf Jahre, bekamen in ihrer Startgruppe die volle Punktzahl und überzeugten dabei vor allem mit ihren Stunts und Pyramiden, dem akrobatischen Teil ihrer Routine.
Im Schwerpunkt Turnen konnten vor allem den „Junior Hearts“ glänzen. Die Jugendlichen ab etwa elf Jahre beweisen immer wieder gerade in dieser Kategorie ihre Stärke. „Die Junior Hearts können turnerisch mehr als sie im Wettbewerb zeigen durften“, so Angelina Rugova, eine der acht Trainerinnen der 1860-Cheerleader, die auch aktiv bei den „Magic Hearts“ am Wettbewerb teilgenommen hat. Offiziell erlaubt sind in der Jugendkategorie unter anderem Flickflacks, Schrittüberschläge und Bogengänge, von denen die 1860erinnen auch jede Menge gezeigt haben. Sie können aber auch Salti in verschiedenen Ausführungen, die im Wettbewerb allerdings erst im höheren Level erlaubt sind.

Die „Junior Hearts“ und auch die „Magic Hearts“ hatten vor den Landesmeisterschaften mit Verletzungspech zu kämpfen und mussten kurzfristig ihre Stunts und Pyramiden umstellen. Damit konnten beide Teams aber gut umgehen. Und mehr noch: „Die ‚Magic Hearts‘ haben ein komplett sauberes Programm abgeliefert“, sagt Angelina Rugova. Die Stunts und Pyramiden klappten perfekt; sie leisteten sich keine Wackler, keine Unsicherheiten, waren absolut synchron und ließen damit die Konkurrenz weit hinter sich. Gerade auf diese Elemente lege die Mannschaft aber auch sehr viel Wert, so die Trainerin.

Mit Stunts sind akrobatische Elemente gemeint, in Pyramiden kombinieren Cheerleader mehrere davon. Genau daran wollen die Hearts jetzt weiter arbeiten, sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen. Die Jury der Landesmeisterschaften hat jedem Teilnehmerteam genaue Verbesserungsvorschläge mitgegeben, die die Hearts vorbereitend für die Regionalmeisterschaften im Februar umsetzen möchten. Bei den Kindern sind das die Synchronität der Pyramiden und das selbstständige Ausführen der Stretches, also den gedehnten Körperpositionen, derjenigen, die ganz oben auf den Stunts stehen. Aktuell liegt der 1860-Nachwuchs im deutschlandweiten Ranking auf Platz sieben bei 58 Teams in ihrer Kategorie. Vielleicht kommen noch ein paar Zähler mehr auf das Konto, hofft die Trainerin. Das Ziel für Wolfsburg für die „Tiny Hearts“ ist eine Treppchenplatzierung.

Die „Magic Hearts“ hoffen auf die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Dafür fehlen ihnen nur noch 0,51 Punkte. Die wollen sie mit einem höheren Schwierigkeitsgrad ihrer Stunts und Pyramiden erreichen; weitere Tricks und Würfe kommen zu ihrer Routine hinzu. Ihr aktuelles Programm haben sie in Perfektion drauf, Zeit also für einen weiteren Fortschritt.
 

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