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Gelungener Saisonauftakt für 1860-Fechter

16 Bremerinnen und Bremer starten im Florettfechten in Moers

Die viele Arbeit im Sommer hat sich gelohnt: In der Vorrunde konnten nicht viele Konkurrentinnen in der U15 Lisbeth Buchwald das Wasser reichen. Erst im ersten K.O. wurde die Fechterin von Bremen 1860 von Sophia Meißner vom FC Moers gestoppt. Nach 5:15 Treffern war für die Bremerin das Turnier beendet. Die ebenfalls sehr starke Teamkollegin Elisabeth Wichmann schickte Meißner im zweiten K.O. dann mit einem 15:3 nach Hause. Eine Runde weiter war aber auch für sie Schluss. Gegen Nicole Hartfelder vom FC Moers unterlag die 1860erin Wichmann mit 10:15 Treffern. Das reichte für den sechsten Platz in der U15 beim renommierten Brendow-Cup im Florettfechten in Moers. Wichmann wurde beste Bremerin. Mit Aurelia Gündel in der U13 und Finn Bischof in der U15 schafften es zwei weitere Bremer unter die besten Acht in ihren Altersklassen. Insgesamt vertraten 16 Fechterinnen und Fechter die Hansestadt in Nordrhein-Westfalen – allesamt von Bremen 1860.

Auch eine Altersklasse höher hatte Elisabeth Wichmann die Konkurrenz über weite Strecken im Griff. „Sie hat sehr hart gefochten, sehr auf den Punkt gefochten“, lobte ihr Trainer Sebastian Theiß. Die 14-Jährige nahm den Sommer über einige Trainingscamps mit und sei bereit gewesen, so Sebastian Theiß weiter. Vom Kopf her, von der Körperspannung und vom Timing her sei sie von Beginn an auf der Bahn gewesen. In der U17 war erst kurz vorm Halbfinale Schluss für Elisabeth Wichmann, das 7:15 gegen die deutlich ältere Renee Oymann vom FC Moers eindeutig. Mit dem achten Platz in der U17 waren aber sowohl sie selbst als auch Trainer Theiß zufrieden.

Den Coach konnte auch Finn Bischof überzeugen. In der teilnehmerstärksten Altersklasse U15 war er einer der dominantesten Fechter in der Vorrunde, fegte anschließend Maximilian Mirbach vom Remscheider SV mit 15:7 Treffern von der Bahn und setzte sich auch gegen den Belgier Loucas Schroven mit 15:11 durch. Erst Nick Emde-Marbach vom FC Moers konnte den Bremer kurz vor dem Halbfinale stoppen. Für Finn Bischof bedeutete das den achten Platz von 42 Startern. In der U17 wurde er 23.

Positiv überrascht zeigte sich Sebastian Theiß von seinem Nachwuchs. Für Mathilda Schönfeld, Friedrich Louwes sowie Carla-Emma und ihren Bruder Aaron Mansholt war der Brendow-Cup das allererste Turnier überhaupt. Normalerweise lasse er seine Fechter lieber bei einem eintägigen kleineren Turnier in der Nähe von Bremen debütieren, sagte Sebastian Theiß. Doch die vier wollten unbedingt mit. Dabei sei es weniger um die Ergebnisse gegangen, als viel mehr darum, dass sie Spaß haben und Erfahrungen sammeln. Dennoch haben sie sich nicht von der erfahreneren Konkurrenz unterbuttern lassen, so der Trainer. „Das hat gut geklappt.“

Beim Brendow-Cup konnten die Fechter Punkte für die Landesrangliste sammeln. Die spielt eine Rolle bei der Frage, welche Bremerinnen und Bremer bei den Deutschen Meisterschaften starten dürfen. Im Frühjahr und Frühsommer sind die nationalen Ausscheidungen. Bis dahin haben die Fechterinnen und Fechter jedes Wochenende Gelegenheit zu punkten. Der Cup in Moers markierte den Auftakt der Saison.

Die Ergebnisse der 1860er im Einzelnen:

U11 männlich:   Aaron Mansholt: Platz 14
U13 weiblich:    Aurelia Gündel: Platz 8, Carla-Emma Mansholt: Platz 16, Mathilda Schönfeld: Platz 17
U13 männlich:   Mattis-Arne Niemann: Platz 15, Zimin Wang: Platz 16, Friedrich Louwes: Platz 19
U15 weiblich:    Elisabeth Wichmann: Platz 6, Aurelia Gündel: Platz 15, Lisbeth Buchwald: Platz 24, Mathilda Schönfeld: Platz 30, Carla-Emma Mansholt: Platz 31
U15 männlich:   Finn Bischof: Platz 8, Matvey Mogilin: Platz 21, Markus Schwabe: Platz 30, Mattis-Arne Niemann: Platz 40, Zimin Wang: Platz 41
U17 weiblich:    Elisabeth Wichmann: Platz 8, Lisbeth Buchwald: Platz 27
U17 männlich:   Matvey Mogilin: Platz 14, Finn Bischof: Platz 23, Markus Schwabe: Platz 28, Carl Teichert: Platz 30
U20 weiblich:    Clara Neumann: Platz 14
U20 männlich:   Julian Dubischar: Platz 12
Senioren männlich:        Julian Dubischar: Platz 20, Christopher Palm: Platz 21

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