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Martina Reicksmann für Division B qualifiziert

Die 1860erin holte beim Qualifikationsturnier Nordwest im Showdown einen Platz im Mittelfeld

Es war für alle noch ein wenig ungewohnt: Ab der gerade gestarteten aktuellen Saison wird die Deutsche Meisterschaft im Showdown nicht mehr als ein Turnier ausgespielt, sondern aufgeteilt in Divisionen an mehreren Turniertagen. Die Athletinnen und Athleten für die neuen Divisionen müssen aber erst einmal gefunden werden. Bei der Qualifikation der Frauen in der Region Nordwest in Herne schaffte es die sehbehinderte Sportlerin Martina Reicksmann von Bremen 1860 mit einer Platzierung im Mittelfeld in die Division B. Insgesamt starteten 13 Frauen in dem Wettbewerb.

In der Gruppe A der Nordwest-Qualifikation holte die 1860erin hinter der souverän aufspielenden Eliane Exner aus Düsseldorf und Maren Grübnau aus Dortmund den dritten Platz. Im direkten Duell gegen die Dortmunderin unterlag Martina Reicksmann in drei Sätzen und stand damit als Qualifikantin für die Division B fest. In der Gruppe B sicherte sich die Hamburgerin Ivonne Wächter den Sieg und damit den zweiten Startplatz in der Division A nach Eliane Exner. Da die Plätze fünf und sechs im Gesamtklassement der Qualifikation nicht ausgespielt wurden, bleibt für Martina Reicksmann nur die Gewissheit, es ins Mittelfeld geschafft zu haben.

Die Divisionen werden mit weiteren Sportlerinnen aus anderen Regionen gefüllt, die zum Teil noch ihre Qualifikationen ausspielen müssen. In Division B, in der die einzige Bremerin startet, werden es insgesamt zwölf Athletinnen sein, die beim nächsten Spieltag jede gegen jede antreten müssen. Dieser Spieltag ist noch nicht terminiert. Das Finale der Division B wird am 4. und 5. April in Bremen ausgespielt mit Bremen 1860 als Ausrichter. Die drei Bestplatzierten der Division B werden in die Division A aufsteigen und haben dann die Möglichkeit um die Deutsche Meisterschaft mitzuspielen. Deutsche Meisterin wird die Erstplatzierte der A-Division.

Showdown wird auch Tischball genannt. In Deutschland dürfen neben sehbehinderten auch sehende Sportlerinnen und Sportler an dem Sport teilnehmen. Damit alle unter denselben Voraussetzungen spielen, tragen alle Sportlerinnen und Sportler geschwärzte Brillen, durch die niemand etwas sieht. In Bremen kann der Sport nur bei Bremen 1860 gespielt werden.

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