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Sport-Report: RSG - RUGBY



Sport-Report: RSG – RUGBY
 
RUGBY
Die Jugend macht beim  Sanssouci Turnier in Potsdam auf sich aufmerksam!
Im nun fünften Jahr in Folge konnten sich unsere Jugendspieler in der U16 endlich mit dem 1. Platz belohnen.
Nach vier sehr starken Spielen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung am ersten Spieltag stand bereits fest, dass die Gegner nicht erneut gegen uns antreten wollten!
Doch nicht nur unsere U16 belohnt sich, sondern auch die U14  wird Dritte, in der SG Hansa.
Für viele weitere Spieler war es zum Teil das erste Turnier, vor allem für unsere U10 Spielerinnen und Spieler. Sie konnten Erfahrungen sammeln und vor allem auch den Rugbyspirit kennenlernen.
An dieser Stelle sei auch den Eltern gedankt, die die Spielerinnen und Spieler abseits des Feldes stark unterstützt und angefeuert haben.
Nächstes Jahr sind wir wieder sicher dabei!
 
RSG
Drei von vier möglichen Goldmedaillen haben wir im Gepäck, aber das Wochenende fing mit zwei verturnten Übungen der JWK-Gruppe unterirdisch an, so daß im Mehrkampf nur ein enttäuschender 6.Platz dabei rauskam. Im Finale konnten sich die Mädchen aber fulminant steigern und zeigten ihre schwere Gruppenchoreografie nahezu fehlerlos. Die Konkurrenz patzte und konnte ihre Leistung vom Vortag nicht wiederholen, so daß am Ende die 1860er mit der Goldmedaille belohnt wurden! Trainerin Aleksandra Zapekina, arg gebeutelt durch die instabilen Übungen des Mehrkampfes, war überglücklich über das Finalergebnis.


„Was für eine verrückte Saison“, kommentierte 1860-Trainerin Larissa Drygala die beiden Goldmedaillen ihrer FWK-Gruppe.
Die Chronologie:
September: Zwei der Deutschland-Cup-Sieger 2018 gehen zum Studium weg aus Bremen. Wir fangen mit den restlichen fünf Gymnastinnen an und erstellen eine Choreographie. Eine weitere Gymnastin geht, weil sie mit der Zusammensetzung der Gruppe nicht glücklich ist… wir sind nur noch zu viert, was eine zu wenig ist!
Oktober: Lena Mohr, langjährige Gymnastin aus Mommenheim (Hessen) macht ein FSJ in einer Bremer Klinik und trainiert bei Bremen 1860 Einzel für die Deutschen Meisterschaften 2019. Sie stellt sich auf den freigewordenen Platz in der Gruppe und findet Gefallen daran!
November: Das Freiwillige Soziale Jahr endet und Lena Mohr geht zurück nach Mommenheim, bedauert den Weggang aber so sehr, dass sie fragt, ob sie nicht trotz der Entfernung in der 1860-Gruppe turnen könnte … wir denken über Möglichkeiten nach und haben die Idee, in Wochenend-Lehrgängen als Gruppe gemeinsam zu trainieren …, aber was tun wir in der Zeit dazwischen?
Dezember/Januar: das Gruppentraining wird zeitweilig eingestellt und sich mehr auf das Einzeltraining konzentriert ...
Februar: wir fragen beim Blumenthaler TV an, ob dort noch Gymnastinnen im richtigen Alter wären, die bereit wären, die 1860-Gruppe zu unterstützen……und tatsächlich, Nicole und Lisa erklären sich bereit, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen und die Choroegraphie in kürzester Zeit zu lernen. Das Gruppentraining wird wieder aufgenommen, in der Woche mit grade mal fünf Mädchen, am Wochenende kommt Lena aus Hessen.
April: zwei Gymnastinnen der Gruppe Meisterklasse von Bremen 1860 fallen für die Deutsche Meisterschaft aus, weil der Deutsche Turner-Bund den Termin verschieben musste. Vanessa Leipholz (bis dahin FWK-Gruppe) wechselt in die MK-Gruppe … Zeitgleich meldet sich Veronika Link aus ihrem Studienort Göttingen und fragt, ob nicht noch ein Platz in der FWK-Gruppe frei wäre, denn sie würde die RSG so vermissen!
Ab diesem Zeitpunkt trainieren wir drei Mal die Woche. Montags zu fünft, von Donnerstag bis Samstag kommt Veronika aus Göttingen und an Lehrgangswochenenden reist Lena aus Mommenheim an!
Die letzten zwei Wochen geben alle alles und nehmen Urlaub um gemeinsam in Bremen trainieren zu können! „Das ist das tolle an unseren FWK-Gruppen“, schwärmt Larissa Drygala von ihren FWK-Gruppen der letzten Jahre. „Sie wollen einfach von alleine und die Übung war gespickt mit Höchstschwierigkeiten, die man nicht einfach so ungeübt präsentieren kann.“
Im ersten Durchgang des Mehrkampfes unterlief der Gruppe ein Flüchtigkeitsfehler, der aber mit 0,5 Punkten zu Buche schlug, der zweite Durchgang war perfekt! „Ich hatte Tränen in den Augen“, sagte Aleksandra Zapekina, die das erste Jahr in ihrer langen Karriere nicht selbst auf der Fläche stand, sondern die Mädchen betreute. Mit vier Punkten Vorsprung und der Tageshöchstnote von
14,00 Punkten wurde der Deutschland-Cup der FWK-Gruppen zum dritten Mal in Folge von Bremen 1860 gewonnen. Im Finale rutschte zwar der Ball gleich am Anfang der Übung kurz weg, aber am Ende stand wieder die 14,00 Pkt. auf der Anzeigetafel und damit auch Platz 1 im Finale.

„Das war eine Achterbahnfahrt der Gefühle diese Wochenende. Erst der schlechte Start der Juniorinnen und dann die drei Goldmedaillen“, beschreibt Larissa Drygala ihre Gefühle, die sie als DTB-Kampfrichterin am Kampfrichtertisch nicht zum Ausdruck bringen darf.


 

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