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Volleyballer holen den Titel

U18- und U20- Spieler von 1860 bei deutscher Meisterschaft

Seit drei Jahren schon verteidigen die Volleyballer der Volleyballspielgemeinschaft (VSG) im Turn-Klub zu Hannover die nordwestdeutschen Meistertitel in den Altersklassen U 18 und U 20. Auch dieses Jahr stehen sie wieder ganz oben im Nordwesten und werden erneut um die deutsche Meisterschaft mitspielen. Zur Spielgemeinschaft gehören auch sechs Talente von Bremen 1860.
Seit 2016 spielen die Bremer und Hannoveraner zusammen, davor gab es lange Zeit eine Kooperation mit dem TV Baden. Im männlichen Bereich bekommt 1860 nicht genug Spieler zusammen, um eine eigene Mannschaft in den Wettbewerb zu schicken. In Bremen sind die Schwachhauser beim männlichen Nachwuchs Einzelkämpfer. Deshalb müssen sie sich Spielpartner außerhalb suchen. Zudem werde der Sport in Niedersachsen besser gefördert als in Bremen, sagt 1860-Trainer Thorsten Linné. Da gibt es beispielsweise schon mal Fahrkosten erstattet, was die Familien der Spieler entlastet. Zusammen mit dem Hannoveraner Trainer Daniel Hartleib hat er zwei Jahre lang je eine Mannschaft in der U 16, U 18 und U 20 auf die Meisterschaften vorbereitet. Die Bremer sind in der Spielgemeinschaft nicht die einzigen Auswärtigen. Gemeinsam haben die Spieler viel unternommen und kennen sich untereinander sehr gut. Das erleichtert jetzt die Vorbereitungen.

Die gehen die 1860er Julian Hoyer in der U 20 und Jan Hencke, der in beiden Teams spielt, sowie Lajos Lenth, Jonas Bachmann und Rémy Linné in der U 18 in Bremen an. Eigentlich gehört auch Pitt Preuss zum Kader beider Teams. Die Meisterschaft der U 18 hat er gespielt, bei der U 20 dagegen fehlte er. Pfeiffersches Drüsenfieber hat den Spieler außer Gefecht gesetzt.

In beiden Altersklassen hatten die Hannoveraner die Ausrichtung der nordwestdeutschen Meisterschaften der Jungen übernommen. Das hieß auch organisatorische Arbeit für den Bremer Trainer, schließlich sind die Bremer und Niedersachsen auch in der Beziehung ein Team. In der Vorrunde habe sich die U 18 noch finden müssen, sagte Thorsten Linné. Gegen den USC Braunschweig ging es deshalb in den Tiebreak, wo sich die VSG durchsetzte. „Wobei wir bei den Nordwestdeutschen viel ausprobieren“, so der Trainer weiter. Damit versuchen die Coaches den Stress zu simulieren, der auch bei der deutschen Meisterschaft Ende April bevorsteht. Der Oldenburger TB machte der U 18 im Finale einige Schwierigkeiten. Der Meister wurde im Tiebreak ausgespielt.

Die U 20 ist durch die nordwestdeutschen Meisterschaften komplett ohne Tiebreak durchmarschiert. „Da gab es keine Experimente mehr“, so Thorsten Linné. Die Mannschaft muss sich Anfang Mai beweisen. Beide Teams werden es mit starken Gegnern aus dem Süden zu tun bekommen. Die VSG ist in den vergangenen drei Jahren stets im Viertelfinale ausgeschieden. Ein Halbfinale zu erreichen, ist deshalb das Ziel, das der Bremer Trainer vorgibt. „Wir wollen nicht nur teilnehmen“, sagt er.

VON LIANE JANZ
Stadtteilkurier, Ausgabe 08.04.2019, Seite 6

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