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Ohne Tempo und Aggressivität

"Weser Ladies" verlieren 44:66

Vom Tipp-off an liefen die Spielerinnen der Weser Ladies im Heimspiel in der 2. Basketball-Regionalliga ihren Gästen vom TV Vörden hinterher. Letztlich fehlte es der Mannschaft von Headcoach Christopher Hupe bei der deutlichen 44:66 (26:35)-Niederlage in erster Linie an einer aggressiven Verteidigung und der Konsequenz in der Offensive. „Vörden hat sehr aggressiv und mit hohem Tempo gespielt“, erklärte der Trainer nach Spielende, „und wir hatten mit beidem unsere Probleme.“
Während sich TV-Top-Scorerin Jana Sprehe (26 Punkte/fünf Dreier) sowohl aus der Distanz, als auch von der Freiwurflinie (fünf von sechs Versuchen) schadlos hielt, konnten die Gastgeberinnen weder bei den Rebounds mithalten, noch ihre spielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. „Wir hatten viele unnötige Ballverluste“, ärgerte sich der Trainer, „und haben Vörden dadurch wiederholt zu einfachen Körben kommen lassen.“

Nachdem der erste Durchgang deutlich an die Gäste ging (13:23), knüpfte Vörden in den folgenden zehn Spielminuten nahezu nahtlos an die beeindruckende Leistung an und sicherte sich bereits zur Halbzeit einen durchaus komfortablen Vorsprung. „Wir haben nach bestem Können dagegen gehalten“, versicherte Christopher Hupe, „aber für dieses Niveau in der Regionalliga reicht es bei uns derzeit leider nicht.“

In den dritten zehn Minuten zogen die Gäste ihren klar unterlegenen Gastgeberinnen schließlich endgültig den Zahn, mit 11:17 mussten die „Weser Ladies“ letztlich auch diesen Durchgang abgeben. Einzig Saskia Goll (14 Punkte/zwei Dreier) konnte das Tempo der Gäste einigermaßen mitgehen, hatte letztlich aber auch keine Gelegenheit mehr, am deutlichen Endstand etwas zu verändern. „Einen wirklichen Knackpunkt in diesem Spiel gab es eigentlich gar nicht“, resümierte Hupe, „Vörden war uns von Beginn an überlegen und hat nur im zweiten Viertel etwas schlechter abgeschlossen.“ Auf der positiven Seite sei allerdings zu nennen, so Hupe, „dass wir uns trotzdem nicht haben entmutigen lassen und bis zum Ende trotzdem mit Freude Basketball gespielt haben.“

Zum Abschluss der enttäuschenden Spielzeit müssen die Weser Ladies am Sonntag, 31. März (16 Uhr) zum BBC Osnabrück reisen, wo sie mit Maya Girmann auf die zweitbeste Werferin der gesamten Liga (knapp 18 Punkte pro Spiel; nur Mirja Beckmann von der BG ‚89 Rotenburg/Scheeßel II ist um 1,5 Punkte besser)  treffen. Zum Vergleich: Die beste Bremerin, Saskia Goll, kommt im Schnitt auf elf Punkte.

Weser Ladies: Heitmann, Thielking (2), Sievers (2), Altenbeck (2), Ellberg (2), Goepfert (2), Böske (3), J. Goll (4), Engert (4), Schlegl (9), S. Goll (14).

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier, Ausgabe 28.03.2019, Seite 9

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