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Bremen 1860 erneut vorn

Starker Joris Grunwald

„Die erste Mannschaft von Bremen 1860 war wieder nicht zu besiegen, der Punkteabstand ist aber wesentlich geringer als beim ersten Wettkampf“, bilanzierte der Abteilungsleiter des TV Grohn und Ligaobmann Wolfgang Koschuch. Die Schwachhauser positionierten sich in der Weserliga der Gerätturner in der Sporthalle am Grohner Schulhof mit insgesamt 362 Punkten um 6,35 Zähler vor dem ersten Team der gastgebenden Grohner. Auf den Rängen drei bis fünf folgten die TuSG Ritterhude (334,75), Bremen 1860 II (320,95) und TV Grohn II (301,05).

Geturnt wurde wieder ein Gerätesechskampf aus Boden, Barren, Pferd, Ringe, Reck und Sprung. Die Aktiven bestritten dabei jeweils zwei Durchgänge mit drei Geräten. „Jedes Gerät war mit je zwei Kampfrichtern besetzt, was zuvor leider nicht immer möglich gewesen ist“, teilte Koschuch mit. Dank der guten Organisation habe der Wettkampf sehr zügig durchgezogen werden können. „Zeitlich war es super. Also Daumen hoch für die tolle Organisation“, bestätigte der Coach von Bremen 1860, Thilo Jäger. Tagesbester war wieder Grohns Pablo Broszio mit insgesamt 100,85 Punkten. Nur Joris Grunwald von Bremen 1860 vermochte diesem mit 97,95 Zählern als zweitbester Turner so einigermaßen das Wasser zu reichen. Besonders bemerkenswert waren die 18,20 Punkte von Pablo Broszio am Barren. Aber auch am Boden (16,60), Pferd (16,35), an den Ringen (16,75), am Sprung (16,45) sowie am Reck (16,50) verzeichnete Broszio jeweils die beste Vorstellung seiner Formation. Joris Grunwald übertraf Broszio nur am Boden mit 17,75 Zählern. Grunwald hatte teamintern auch am Pferd (15,65), an den Ringen (16,15), am Sprung (15,95), am Barren (16,10) sowie am Reck (15,10) die Nase vorne.

Die Schwachhauser hatten mit Personalproblemen zu kämpfen. Sie mussten auf Leo Reimer, Adrian Woerner, Tom Albert und Nick Jäger verzichten. Raimon Espitalier überzeugte bei den Bremern mit insgesamt 90,05 Punkten. Vor allem am Sprung (15,50) sowie am Pferd (15,25) reichte er fast an die Resultate seines Teamkollegen Joris Grunwald heran. Nils Westphal verbuchte insgesamt ebenfalls ordentliche 86,90 Zähler. Die Hansestädter behaupteten sich an fünf der sechs Geräte. Sie setzten sich am Boden (61,60), am Pferd (57,90), an den Ringen (59,45), am Sprung (62,45) sowie am Reck (60,40) durch. Nur am Barren wurden mit 60,75 Punkten 0,55 Zähler mehr für den TV Grohn notiert. Mit ihren insgesamt 362 Punkten bestätigten die Schwachhauser in etwa ihre Vorstellung aus dem ersten Wettkampf, als sie sich 363,30 Zähler erkämpft hatten.

Als bester Turner von Bremen 1860 II entpuppte sich Keno Lohmann mit 80,25 Zählern. Dieser offenbarte teamintern die besten Darbietungen am Reck (14,20), Sprung (13,40), an den Ringen (14,70) sowie am Barren (13,80). Dessen Teamkollegen Maximilian Bülow und Saliuo Diop wiesen insgesamt aber auch nur 0,5 beziehungsweise 0,75 Punkte weniger auf. Kian Nugent (77,40), Jonte Barke (76,80) und Valentin Ihl (76,55) standen diesen Ergebnissen jedoch ebenfalls in kaum etwas nach. Saliuo Diop legte mit 13,40 Punkten die beste Bodenübung in seiner Riege an den Tag. Maximilian Bülow überzeugte besonders mit seinen 12,95 Zählern am Pauschenpferd. Der Abschlusswettkampf findet am 24. Februar  in der Sporthalle am Baumschulenweg statt.

Bremen 1860: Westphal, Gerdes, Rönner, Espitalier, Grunwald, Bremen 1860 II: Zirsch, Ihl, Barke, Diop, Bülow, Lohmann, Nugent.

VON KARSTEN HOLLMANN
Stadtteilkurier, Ausgabe 14.02.2019, Seite 8

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