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Klassenerhalt ist in Gefahr

Bremen 1860 verliert zweimal

Und mit einem Mal ist es da – das Gespenst Abstieg. Nach zwei Heimspielniederlagen rutschten die Volleyballerinnen von Bremen 1860 in der Oberliga-Tabelle auf Platz sieben ab – einem Relegationsplatz. Sah es zu Beginn der Saison so aus, als wenn sich der Aufsteiger schnell in der Liga eingefunden hätte, so sind die Bremerinnen mit der 0:3 (22:25, 23:25, 12:25)-Pleite gegen die GfL Hannover und der 1:3 (21:25, 19:25, 25:22, 21:25)-Niederlage gegen ASC 46 Göttingen nun doch akut abstiegsgefährdet.

Vom sicheren Verbleib in der Liga trennt die Volleyballerinnen des Trainergespanns Oliver Nieß und Lars Thiemann nur ein Zähler. Nach zwölf von 18 bestrittenen Spielen sprangen bisher sechs Siege und insgesamt 15 Punkte heraus. Die BTS Neustadt gewann sogar ein Spiel weniger bisher, ist jedoch mit 16 Punkten genau einen Platz über Bremen 1860. Dies ist den vielen Tiebreakspielen geschuldet, bei denen ein Sieg nur zwei statt drei Punkte auf das Konto von Bremen 1860 brachten.

Gegen die GfL Hannover gewannen die Bremerinnen Mitte November noch knapp im Tiebreak. Im Rückspiel vor heimischer Kulisse reichte es dann nicht einmal für einen Satzgewinn. „Wir spielten die ersten beiden Sätze sehr knapp und haben im dritten leider resigniert“, sagte Nieß. Die hohe Eigenfehlerquote, vor allem im Aufschlag und Angriff, taten ihr Übriges.

Auch gegen die ASC 46 Göttingen musste Bremen 1860 in der Hinrunde über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen, dabei jedoch mit dem glücklicheren Ende für Göttingen. „Im Rückspiel gestalteten wir alle Sätze offen und haben großen Einsatz und Kampfgeist gezeigt“, berichtete Coach Nieß. Sein Team verlor unglücklicherweise nach kleineren Fehlerserien zu oft den Faden. Die Göttingerinnen sind aktuell gleichauf mit der SG Karlshöfen/Gnarrenburg auf Platz eins der Tabelle. „Wir haben dem Tabellenführer einiges abverlangt und wurden für den Einsatz leider nicht belohnt“, bedauerte Nieß die Niederlage. Lob hat der Trainer vor allem für die Nachwuchsspielerinnen Caya Kleemeyer und Maj-Britt Heinemann. Sie hätten engagiert agiert und sich gut ins Team gefügt.

Bremen 1860: Bausch, Bernecker, Malin Duckart, Heinemann, Hinrichs, Kausch, Kleemeyer, Landt-Hayen, Müller, Reins, Thuernagel.

VON KATJA NONNENKAMP-KLÜTING
Stadtteilkurier, Ausgabe 31.01.2019, Seite 6

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