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Trainer Gilch muss selbst ran

1860-Volleyballer verlieren 1:3

Auch im zweiten Spiel der noch jungen Regionalligasaison gab es für die Volleyballherren von Bremen 1860 eine Niederlage. Zumindest aber holte sich die Mannschaft von Trainer Matthias Gilch beim 1:3 (19:25, 25:18, 15:25, 14:25) gegen Grün-Weiß Vallstedt einen Satz und stand nicht ganz mit leeren Händen da. Erneut mussten die 1860er mit einem kleinen Kader auskommen. So klein, dass sich sogar Cheftrainer Gilch und Co-Trainer Matteo Witt auf den Spielberichtsbogen eintragen ließen und dann auch zum Einsatz kamen.
„Wir mussten den Spielfluss von Vallstedt irgendwie unterbrechen, da hatten wir als Mittel nur die Einwechselung“, erklärte Witt. Als Gilch im dritten Satz sein Comeback nach mehr als fünf Jahren Regionalligaabstinenz feierte, gab es Standing Ovations vom Publikum in der Bremer Universitätssporthalle. Doch auch Gilch konnte die Niederlage nicht abwenden. Zu häufig haperte es beim personell neu formierten Drittligaabsteiger an der Feinabstimmung zwischen Zuspiel und Angriff. „Nur in Satz zwei haben wir druckvoll aufgeschlagen, wenig Fehler im eigenen Angriff gemacht und gut als Team zusammengespielt“, resümierte Witt.

Bremen 1860: Bhasthyam, Bormann, Fischer, Eschner, Gilch, Müller, Preuß, Röpke, Witt

VON KATJA NONNENKAMP-KLÜTING
Weser-Kurier, Ausgabe 25.09.2018, Seite 27

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