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Gold für Romina Gallardo Boccardo

14 Läuferinnen von Bremen 1860 starteten bei den Landesmeisterschaften im Rollkunstlaufen

Sie überzeugten – und dass, obwohl die Landesmeisterschaften im Rollkunstlaufen für einige Athletinnen eine echte Premiere war. Bremen 1860 schickte 14 Sportlerinnen in den Wettbewerb. Das waren zwei mehr als noch ein Jahr zuvor, im Vergleich zum gesamten Starterfeld von mehr als 100 Läuferinnen und Läufer aber doch ein eher kleiner Kreis. Umso erfreulicher, dass die Hälfte von ihnen auf Treppchenplätze gelaufen sind.

Besonders überrascht dabei hat Romina Gallardo Boccardo. Bei den Figurenläufern Damen holte sie den einzigen Meistertitel für die 1860erinnen. Dabei war diese Landesmeisterschaft der erste Wettbewerb für die Läuferin überhaupt. In der Kür sicherte sie sich mit deutlichem Abstand auf ihre Teamkameradinnen Nina Buhrdorf und Annette Haisch Platz 1. „In dieser Startgruppe ist Bremen 1860 der einzige Verein im Wettbewerb“, sagt Trainerin Meentje Otto. Insofern sei bei den Figurenläufern Damen die Landesmeisterschaft auch immer eine Vereinsmeisterschaft.

Auch mit Leonie Willi hatte niemand gerechnet. Sie entschied sich spät für einen Start im Wettbewerb und bekam erst eine Woche vorher ihre Kür fertig, ebenso wie ihre Schwester Talitha. Bei den „Anfänger Mädchen 3“ holte sich Leonie dann trotzdem Silber. Schwester Talitha wurde in derselben Kategorie Fünfte.

Gleich zwei Mal ging ein zweiter Platz an Meitje Hülsmann. Die Läuferinnen können in der Kür oder in der Pflicht oder in beiden Wettbewerben starten. „Im Training versuchen wir, dass alle beides machen“, so Meentje Otto. Im Wettbewerb war Meitje Hülsmann neben Tia-Marie Stoffie und Nina Buhrdorf nur eine von drei 1860erinnen, die in beidem antraten. Bei den Freiläufern Mädchen erbrachte Meitje Hülsmann in beidem eine konstante Leistung und ging mit zwei Mal Silber nach Hause. Trainerin Meentje Otto wunderte es nicht, beschreibt sie die Läuferin doch als fleißige, konzentriert arbeitende Perfektionistin. Meitje Hülsmanns kleine Schwester Annemiek ging als jüngste 1860-Läuferin an den Start und wurde bei den Minis Mädchen Vierte.

Insgesamt war sie von allen 14 Starterinnen begeistert. Bei so wenigen Läuferinnen im Wettbewerb so viele gute Ergebnisse zu erzielen, sei nicht vorhersehbar gewesen. Ein Großteil der Läuferinnen zieht es eher aufs Eis. Das ist in Bremen im Sommer aber nicht zu machen.

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