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Rugby mit gewisser Härte

Bremen 1860 bezwingt Kiel 39:10

Dank einer starken zweiten Halbzeit setzte sich das Rugbyteam von Bremen 1860 gegen Adler Kiel mit 39:10 durch. Die erste Spielhälfte gehörte indes den Gästen. Ein Strafkick brachte sie mit 3:0 in Führung – einer von fünf auf beiden Seiten insgesamt. Spiele gegen Kiel seien immer von einer gewissen Härte geprägt, sagte 1860-Headcoach Ben Hendry. Beide Teams haben Disziplin vermissen lassen. Kurz nach dem Strafkick legte Kiel einen Versuch, traf die Erhöhung und hielt den Druck konstant hoch. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte sich 1860 etwas freispielen und verkürzte durch einen Versuch von Bastian Steinborn und die Erhöhung durch Göran Werner zum 7:10-Pausenstand.

In der Halbzeit habe er seine Spieler angehalten, sich nicht über den Zwischenstand zu ärgern, sondern ihn als Motivation zu nutzen, erklärte Hendry. Die Strategie ging auf: Einen Strafkick gleich nach Anpfiff konnte Göran Werner zwar nicht verwandeln, doch direkt im Anschluss bekam Martin Jasper das Ei und legte einen Versuch für die Gastgeber. Dieses Mal traf auch Göran Werner – und 1860 lag mit 14:10 vorn. Danach war der Knoten geplatzt. Samy Tetouani, Moritz Melcher und Simbarashe Murefu legten weitere Versuche. Göran Werner traf nicht nur die Erhöhungen, sondern verwandelte auch zwei Strafkicks.

VON LIANE JANZ
WESER-KURIER, Ausgabe 10.04.2018, Seite 27

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