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Weser-Ladies mit Stotterstart

Basketballerinnen siegen noch 66:36

Knapp zehn Minuten benötigten die Basketballerinnen der Weser Baskets Bremen/Bremen 1860, um im Auswärtsspiel beim BC-VSK Osterholz-Scharmbeck auf die Siegerstraße zu gelangen. „Ungewöhnlicherweise haben wir dieses mal knapp ein ganzes Viertel gebraucht, um unsere De­fense ins Laufen zu bringen“, erläuterte Trainer Christopher Hupe nach dem letztlich deutlichen 66:36 (30:21)-Auswärtssieg. „Normalerweise ist das ja bei uns eher für die Offense der Fall“, so Hupe, „in diesem Spiel haben wir im ersten Viertel eben aufgrund dieser schwierigen Anfangsphase fast genauso viele Punkte kassiert, wie im Rest des Spiels zusammen.“

Beide Teams gingen arg ersatzgeschwächt in die Begegnung, wobei sich die Ausfälle aufseiten der Gastgeberinnen deutlich schwerwiegender gestalteten. „Für uns war es allerdings auch ungewohnt, dass wir dieses Mal nur zu neunt antreten konnten“, konstatierte Hupe, „vielleicht fehlten dadurch ein bis zwei Prozentpunkte in Sachen Konzentration.“ Allerdings fingen sich ­seine Spielerinnen relativ schnell wieder und lagen bereits zur Halbzeit deutlich vorne. „Wir haben phasenweise guten Teamball gespielt“, begründete Hupe, „uns aber offensiv auch phasenweise einige Auszeiten genommen.“

Im dritten Viertel legten die Bremerinnen um ihre Top-Scorerin Jessica Goll (zwölf Punkte) schließlich den Grundstein für den wichtigen Sieg, bei jetzt noch zwei ausstehenden Spielen dürfen die Bremerinnen aufgrund der derzeitigen Konstellation in der Tabelle nicht ohne Grund vom Aufstieg träumen. „Jetzt gilt es, die Spannung im Training hochzuhalten, um die letzten beiden Spiele auch noch zu gewinnen“, gab Christopher Hupe die Marschrichtung vor.

Entscheidend könnte dabei unter Umständen die Mannschaft des TSV Neustadt ins Spiel kommen, gegen den die Bremerinnen in 14 Tagen auswärts antreten müssen, während der schärfste Konkurrent vom SV Concordia Belm-Powe (der zurzeit zudem noch zwei Spielen weniger ausgetragen hat als die „Weser Ladies“ ) die Neustädterinnen bereits in der kommenden Woche daheim empfängt – die Punkte nach Einschätzung von Trainer Christopher Hupe allerdings noch längst nicht in trockenen Tüchern hat. „Es wird zum Endspiel zwischen uns und Concordia kommen“, zeigte sich Hupe in Hinblick auf das Topspiel gegen die Spielerinnen aus dem Kreis Osnabrück am letzten Spieltag (Sonnabend, 10. März, 17.30 Uhr) überzeugt.

VON CHRISTIAN MARKWORT
Weser-Kurier, Stadtteilkurier Nordost, Ausgabe 15.02.18, Seite 10

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